Update am Mittwoch, 17.6.09: Hier noch ein paar anspruchsvollere Titel, die es leider nie ganz umsonst gibt. Aber 50% Ersparnis ist auch eine Ansage
Zu der Barprämie bekommt man noch 5 € Rabatt, wenn man mit Lastschrift bezahlt. Damit die Übersicht nicht zu kompliziert wird, habe ich den Rabatt und die Prämie zusammengefasst.

- Die Zeit für 76,40 € (statt 161,40 € – mit 85 € Barprämie, pro Ausgabe 1,47 €, 53% Ersparnis)
- Cicero für 30,00 € (statt 75 € – mit 45 € Barprämie, pro Ausgabe 2,50 €, 60% Ersparnis)
- Stern für 60,80 € (statt 145,80 € – mit 85 € Barprämie, pro Ausgabe 1,17 €, 58% Ersparnis)
- Welt am Sonntag für 55,40 € (statt 140,40 € – mit 85 € Barprämie, pro Ausgabe 1,06 €, 61% Ersparnis)
- FOCUS für 58,60 € (statt 153,60 € – mit 95 € Barprämie, pro Ausgabe 1,13 €, 62% Ersparnis)
Die Verfahrensweise ist immer dieselbe – das habe ich ja am Beispiel vom Spiegel schon erklärt. Die Prämienabos sind eine sehr schöne Möglichkeit, sich etwas hochwertigere Lektüre günstig zu beschaffen.
- Ende Update -
Über das Spiegel Jahresabo für 97,40 € wollte ich schon immer mal schreiben. Ich habe den Spiegel selbst abonniert und werde oft gefragt, wie man günstig an das Abo dran kommt – mit einem Prämienabo spart man etwa 45%. Von den fast kostenlosen Abos ist das zwar noch recht weit entfernt, aber qualitativ hochwertige Zeitschriften gibt es leider nicht geschenkt.
- Spiegel Jahresabo – regulärer Preis: 182,40 €
- Barprämie: 80 €, Rabatt bei Bezahlung mit Bankeinzug: 5 €
- effektiver Abopreis: 97,40 € (1,87 € pro Ausgabe statt 3,60€ im Abo/3,70€ am Kiosk)
- >> Link zu hobby+freizeit
Wie immer ist es dasselbe Spiel mit dem gegenseitigen Werben. Man lässt sich von einem Bekannten oder Familienmitglied werben – es spielt dabei keine Rolle, ob die Person in eurem Haushalt wohnt oder schon Abonnent vom Spiegel ist. Die Verlage haben gegen das gegenseitige Werben nichts einzuwenden, denn sie sind auf der Suche nach neuen Lesern und aus gesetzlichen Gründen (!) können hohe Barprämien nur über diesen Weg vergeben werden. Übrigens: 84% der Auflage von Wochenzeitungen werden über Abos vertrieben.
Das heißt: Ihr tut euch mit jemandem zusammen und tragt euch als Abonnenten und eine 2. Person als Werber ein. Nachdem ihr die erste Rechnung bezahlt habt, bekommt der Werber einen Scheck über 80 € per Post.
Kündigung
Im zweiten Jahr gibt es leider keine Barprämie mehr. Wenn ihr den Spiegel nicht zum vollen Preis weiterlesen wollt, müsst ihr kündigen. Das geht recht einfach mit dieser Kündigungsvorlage:
Das wars. Ich persönlich kann den Spiegel nur empfehlen. Vor allem wenn man keine Tageszeitung abonniert hat, bleibt man so immer auf dem Laufenden.

17. Juni 2009 




9 Kommentare
Was dem Spiegel meiner Meinung nach gut gelingt, ist die Gratwanderung zwischen “staubtrockenem” aber informativen (FAZ) und boulevard-ähnlichem unterhaltsamen Journalismus (RP, Bild).
noch als Anmerkung, falls jemand gerade auf der Suche nach nem TOP-Hochstuhl ist, den Tripp Trapp gibt es mit Spiegel Abo für 19 Euro (idealo 139,90 Euro)
Also Ersparnis von 120 Euro
ahh, das ist ja dieses Standardmodell “was man so kennt”. Aber wohl nur für Leute mit Babys interessant
richtig
Standard, Schweineteuer aber gut
Hast du einen Tipp für den Stern?
Ich finde der Spiegel ist ähnlich manipulativ wie die Bildzeitung geworden.
Bin manchmal auch etwas enttäuscht vom Spiegel. Vor allem ist letztens (wenn auch nur bei SPON) ein Artikel erschienen, wo ich zufällig die Hintergründe kenne. Fast gar nichts stimmt, alles ist dramatisiert…
Aber insgesamt ist es trotzdem die beste Wochenzeitung. Finde die Artikel einfach gut geschrieben.
Die 5 Euro Rabatt bei Lastschrift bekommt allerdings der Abonnent. Also besser vom Abopreis abziehen, statt zur Prämie zu addieren.
zur Zeit gibts übrigens über spiegel.de 90 Ero Prämie für ein Jahresabo