Update am 18.08.09: Der Smartpen ist 40 Euro billiger geworden:
- Smartpen Pulse 2GB + 4 Spezial Collegeblöcke für 153,90 € (inkl. 4,90 € VSK)
- Ende Update -
Mal was für die technikverliebten Leser. Der Pulse Smartpen ist ein Stift mit eingebautem Audio-Recorder und Schriftaufzeichnung (via Infrarotkamera). Alles, was man mit dem Pulse Smartpen schreibt, wird im Stift gespeichert und kann auf den PC übertragen werden.

- Smartpen Pulse 1GB + 4 Spezial-Collegeblöcke für 163,90 € (inkl. 4,90 € VSK) – kein Vergleichspreis, da unimall einziger Händler in Deutschland
- Smartpen Pulse 2GB + 4 Spezial-Collegeblöcke für 193,90 € (inkl. 4,90 € VSK)- kein Vergleichspreis, s.o.
Über diese Links bekommt ihr den Smartpen Pulse 10 € günstiger als regulär und damit zum aktuellen Bestpreis in Deutschland.
Man sitzt also in einer Vorlesung und macht sich ein paar Notizen. Manchmal geht es zu schnell und man kommt nicht mit – aber der Pulse Smartpen hat den Ton aufgenommen. Man malt sich ein Kreuz auf den Block als Markierung, dass man nochmal reinhören wollte. Nach der Vorlesung tippt man dann mit dem Stift auf diese Markierung und die entsprechende Aufzeichnung wird automatisch abgespielt.
Alle Notizen hat man später auch digital auf dem PC. Für echte Handschriftenerkennung muss man sich noch MyScript anschaffen (30 Dollar) – dann kann man seine Notizen in Word-Dokumente exportieren.
Klingt kompliziert, wer das ganze nochmal erklärt haben möchte, sollte sich dieses (englische) Video anschauen:
Erfahrungsberichte
Ist der Smartpen Pulse also wirklich so genial? Die Meinungen sind geteilt, aber viele Studenten finden ihn sehr praktisch.
Wer in Vorlesungen schon mal in Tagträume verfällt, hat mit dem aufgezeichneten Ton eine Art Versicherung. Ein Kreuz auf dem Block – und Zuhause kann man nochmal reinhören. Und wer neben Notizen auch Zeichnungen oder Tabellen mitschreiben muss, ist mit dem Stift viel schneller als mit dem Laptop.
Erfahrungsbericht eines Studenten – Erfahrungsbericht bei zoernig.de – FAZ-Bericht -
Nachteile des Pulse Smartpen
- man braucht teures Spezialpapier mit einem (fast unsichtbaren) Muster – nur damit kann der aufgenommene Ton mit den Notizen verknüpft werden (4 Blöcke mit je 60 Seiten – 19,90 €). Spartipp hier, Anleitung zum Selberdrucken hier
- Der Akku hält für ca. 8 Stunden Daueraufnahme – man muss also ab und zu ans Aufladen denken
- beim Mac gibt es noch Software-Probleme - es gibt zwar für alles Workarounds, aber letztendlich ist es umständlich
- teuer
Wer also zum Beispiel am Anfang seines Studiums steht, könnte hier eine lohnende Anschaffung machen. Der Smartpen Pulse ist sicherlich ein cooles Gerät.

18. August 2009 


11 Kommentare
Insgesamt leider ziemlich teuer, aber schon was Besonderes. Habe gerade noch einen Test vom Tagesspiegel gefunden:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Verbraucher-Kaufen-oder-nicht;art131,2780913
Ich habe auch schonmal Vorlesungen aufgenommen. Kann davon im Endeffekt aber nur abraten. Es ist vielleicht nützlich, die letzte Vorlesung vor der Klausur aufzunehmen aber alles andere ist kontraproduktiv. Aus einem einfachen Grund: Ihr verlasst euch auf die Aufnahme. Man hat nachher eine unheimlich Große Anzahl davon und die Qual der Selektion. Da muss man quasi ganze Datenbanken füllen. Daher bringt es immer noch am meisten einen einfach Block und das ausgedruckte Skript in der Vorlesung parat zu haben. Und noch einen ganz besonderen Tipp von einem fast fertigen Studenten. Die meisten Vorlesungen muss man ohnehin nicht besuchen. Letzte 3 Vorlesungen anhören, Skript durcharbeiten fertig. So hab ich das mal bei einer Klausur gemacht, die mir nichtsoviel bedeutet hat. 3x dagewesen, 1 Woche gelernt: Note 1,3. ABER! Tut das nicht. Studiert ordentlich.
Lustiges Produkt . ABER:
Solche Sachen kann man in Deutschland einfach nicht gescheit kaufen. Der 1 Euro liegt im mom bei 1,43 Dollar und trotzdem ist der Europreis höher als der Dollarpreis bei z.B. Amazon.com (149 Dollar)
Die 169 Euro wären somit 234 Dollar…
Als Kunde fühl ich mich da nur noch verarscht.
@Moppel: Es ist aber bei fast allen Dingen so (iPods, Kameras, Klamotten). Ein Import lohnt sich trotzdem fast nie, weil VSK, MwSt. und Zoll die Ersparnis auffressen.
man darf seit diesem Jahr 430 € Warenwert zollfrei einführen. Klar lohnt sich der Import. Ich war erst im Feb-März 4 Wochen da. Und ob sich das gelohnt hat!
^^
Wäre mir zu teuer.. inzwischen hat doch jeder MP3 irgendwie eine Voice-Record Funktion.. auch damit kann man, wenn man denn unbedingt möchte, etwas aufnehmen. (Man sollte aber in erster Reihe sitzen).
Ansonsten stimme ich Jan zu. Ein Großteil dessen, was in den Vorlesungen erzählt wird, braucht man nur 1x gehört zu haben. Wer also ohnehin schon in der Vorlesung ist, wird es wohl nicht nötig haben, sich das alles zu Hause nochmals an zu hören.
ach ja, ist vielleicht eine erwähnung wert:
man sollte nicht einfach ungefragt ein tonaufnahmegerät während einer vorlesung einschalten-
das unberechtigte aufnehmen des nichtöffentlich (dazu zählt auch eine vorlesung) gesprochenen wortes ist in deutschland nämlich strafbar…
@tom
naja wenn man sich nicht gerade in die erste reihe damit setzt fällt es nicht auf. wo ein wille ist, ist ein weg.
aber es stimmt schon, die stimme des profs. ist urheberrechtlich geschützt
Ich habe den Stift jetzt seit 2 Wochen in der 2 GB Version. Die Handschrift erkennt der Stift sehr gut, so lange ich halbwegs ordentlich schreibe. Auch die Audio-Qualität ist erstaunlich gut. Mein Smartpen habe ich aber bei Unimall gekauft, unter diesem Link: http://www.unimall.de/smart_pen.php
Da gibt es den Stift nämlich mittlerweile viel günstiger und auch günstige Bundles. Ich würde das Teil also nicht also teuer bezeichnen. Man erhält wirklich einen kleinen Computer mit Taschenrechner, Übersetzer und u.a. auch Piano. Ein sehr nettes Extra ^^
Mittlerweile gibt es den Pulse Smartpen auch hier:
http://www.pulse-smartpen.de
Hier gibt es auch mehr Zubehör und die Artikel sind sofort lieferbar.
Ohne die Gestattung des Dozenten ist eine Tonaufnahme NICHT gestattet…