Sony ES 7.2 STR-DA3700ES für 699€ – High-End-AV-Receiver mit 7x100W *UPDATE*

Preis

699€

LETZTES UPDATE am 12. Februar 2013 um 14:01 UhrIm Dealclub gibt es den Receiver jetzt zum Knallerpreis:

Bei iBood bekommt man heute einen Receiver aus dem oberen Preissegment:

Sony ES 7.2 STR DA3700ES für 699€   High End AV Receiver mit 7x100W *UPDATE* receiver  sony str da3700

Der Receiver ist seit Mai 2012 auf dem Markt und bekommt magere 4 Bewertungen, kein Wunder bei dem Preis. Dafür sind die Bewertungen mit 4,5 Sternen recht gut. Was ist wichtig bei einem Receiver für über 800€? Der Klang! – im Stereo-Betrieb beschreibt ihn ein Kunde als sehr linear und transparent. Ähnlich wie bei Denon (Audyssey) gibt es bei Sony ein automatisches Einmessystem, was sich hier DCAC nennt. Die Grundeinstellungen sind damit getan, aber eine Feinjustierung bleibt trotzdem zwingend erforderlich, da der Sony einzelne Komponenten eher zurückhaltend und leiser einstellt (im Fall des Käufers war der Center und Sub zu leise).

Betreibt man den Receiver mit dem Sony BDP-S390 (85€), soll das Bild phänomenal sein.

Wermutstropfen sind sicher, dass der Receiver kein AirPlay kann, ein zweiter HDMI-Ausgang fehlt und auch kein WLAN integriert ist (er ist auch nicht WLAN-Ready). Das kann Denon sicher besser. Außerdem ist der Stromverbrauch im Standby-Betrieb mit 30 Watt recht hoch, auf Seite 43 im Handbuch steht jedoch, wie man den Verbrauch auf 0 Watt senken kann. Wer nur die Pass-Through-Funktion für das HDMI-Signal nutzt, wird sich mit Watt im Standby und 7 Watt im Betrieb zufrieden stellen.

Leider klappte beim Tester das Update über das Netzwerk nicht. Das ist schade für einen Receiver in der 1000€-Klasse.

Testberichte gibt es auch. Aus 2 Tests bekommt der Receiver eine 1,4. Im Test von audiovision belegte er den letzten Platz. Hier die Plätze 1-4:

  • 1. Pioneer SC-LX56 für 1499€
  • 2. Yamaha RX-A2020 für 1399€
  • 3. Denon AVR-3313 für 949€mein Tipp
  • 4. Onkyo TX-NR818 für 766€

Blickt man auf die Funktionen des Sony und die fehlenden Funktionen (AirPlay, WLAN, nur 1 HDMI Out) würde ich zum Denon greifen (jedoch auch kein WLAN). Der bekommt aus 7 Testsberichten eine 1,1 und bietet die Funktionen, die beim Sony vermisst werden. Sony-Fans und solche, die auf die angesprochenen Funktionen verzichten können, werden sich auch über den Preis von 808,90€ freuen. Der nächste Preis liegt über 200€ darüber.

Technische Daten:

Leistung: 100W/Kanal (8Ω) • Tonsysteme: Dolby Pro Logic IIz, Dolby Pro Logic IIx, Dolby Digital, Dolby Digital EX, Dolby TrueHD, DTS, DTS, DTS 96/24, DTS-HD • 6x HDMI (5x In/1x Out) • Tuner: UKW/MW/RDS • 3D-Ready • LipSync • Deep Color • x.v.Color • LAN • Abmessungen (BxHxT): 430x160x388mm • Besonderheiten: 3D-Ready, HDMI Pass-Through, LipSync, Deep Color, x.v.Color, LAN

24 Kommentare

  1. Ganz ehrlich, was soll an dem “Klang” eines 800 Euro Receivers anders sein, als bei einem 300,- Euro Receiver?
    Transparant, linear…wow…darauf wartet die Welt.
    Ich bin zufrieden mit meinem untransparenten und nicht linearen Onkyo 509….für 230,- Euro

  2. Ganz ehrlich, was soll an dem “Klang” eines 800 Euro Receivers anders sein, als bei einem 300,- Euro Receiver?
    Transparant, linear…wow…darauf wartet die Welt.
    Ich bin zufrieden mit meinem untransparenten und nicht linearen Onkyo 509….für 230,- Euro

    Sebastian vom 31. Januar 2013 , 09:45 Uhr

    Deiner hat halt weniger Funktionen, nehmen wir mal den Denon 3313 dazu, der hat volle 3D unterstützung(nich nur 3D ready), Unterstützung für 4k Auflösung per HDMI, 65% mehr Leistung pro Kanal, Netzwerkanschluss,Internetfunktionen, (internetradio, eigene app etc.), alle Dolby DSP Programme, 2 Subwooferausgänge, deutlich Leistungsfähigere Upscaler, 9 HDMI etcpp

    Die liste lässt sich ne ganze weile forsetzen. Wenn man irgendwas davon braucht, dann reicht deiner einfach nich aus. Als “Basis” Gerät um abundzu mal TV oder ne DVD zu schauen reicht ein ganz normaler Receiver natürlich auch.

  3. Die UVP des Vorgangers 3600ES lag bei 1299,- € und war damals von iBood für EUR500 verkauft.
    Deswegen sehe ich kein Grund hier über EUR800 hier auszugeben wann es bestimmt nochmal billiger kommt.
    Ein Pioneeer SC2022 gibt’s für EUR500 und ist imho genauso gut

  4. Hier steht wieder ‘ne Menge komisches Zeug!

    An Erik: Es heißt nicht Wehmuts- und nicht Wehrmuts-, sondern Wermutstropfen. Wermut ist bitter.
    Dass der Denon AVR-3313 WLAN eingebaut hat, wäre Denon und mir neu. Schöne Überraschung für alle, die dir glauben, wenn sie versuchen, sich mit der Ethernet-Buchse mit ihrem WLAN zu verbinden, haha!

    An Sebastian: Wenn ich nur sehe, dass jemand bei ‘ner Hifi-Komponente das Wort “Klang” in Anführungszeichen setzt, krieg ich gleich zuviel. Zu klingen ist ja wohl deren Hauptaufgabe. Ich will dir mal trotzdem was erklären: Bei teureren Komponenten werden für alles hochwertigere Bauteile verwendet, beim Netzteil angefangen bis hin zum Gehäusefuß. Das hat nichts mit umfangreicherer Ausstattung zu tun (siehe z.B. NAD), sondern mündet in authentischerem, erwachsenerem Klang.
    Schön, wenn du mit dem Klang deines 230-Euro-Receivers zufrieden bist, aber schließ’ mal besser nie irgendwelche mittelprächtigen Nubert-Boxen an einen NAD-Verstärker an, sonst ist’s vorbei mit der Zufriedenheit. Dann stellst du nämlich fest, dass dein bisheriges Equipment nach Pappschachtel klingt, und da sollte man besser mal seine Meinung für sich behalten. Oder geh doch mal nach der Schule in ein Hifi-Studio mit deinen eigenen Kopfhörern, und dort lässt du dir ein paar Kopfhörer für 300 Euro oder mehr vorführen. Das kostet dich nichts, wird deinen Horizont aber ungemein erweitern, was guten Klang angeht.

  5. sounds like a superschnäppchen… der trend geht klar zum ersatzersatzersatz-receiver… damit kann man sogar signale aus dem all empfangen.

    danke schnäppchenfux.

  6. @ Klangfan – Danke dir! ist geändert! ;)

    Eine Einschätzung von dir bzgl. Sony vs. Denon oder einem anderen Receiver würde ich persönlich gerne von dir hören.

  7. @Klangfan

    Genau das ist der Punkt. Geh in ein Soundstudio, nimm dir eine Stunde Zeit und stelle fest das ein guter Klang nicht vom Preis kommt! Erklär mir was ein 800,- Sony Receiver besser klingen soll, als mein Onkyo?
    Ach ja, weil er statt Plastikfüsschen Gummistöpsel unten dran hat?
    Es ist wie mit den TV´s bei Samsung..kaum Bildqualität aber jede Menge Ausstattung.
    Sony ist nix anderes als eine der vielen Mainstream-Marken. Es soll hier nicht mit Highend-Geräten verglichen werden…

  8. @Klangfan

    Genau das ist der Punkt. Geh in ein Soundstudio, nimm dir eine Stunde Zeit und stelle fest das ein guter Klang nicht vom Preis kommt! Erklär mir was ein 800,- Sony Receiver besser klingen soll, als mein Onkyo?
    Ach ja, weil er statt Plastikfüsschen Gummistöpsel unten dran hat?
    Es ist wie mit den TV´s bei Samsung..kaum Bildqualität aber jede Menge Ausstattung.
    Sony ist nix anderes als eine der vielen Mainstream-Marken. Es soll hier nicht mit Highend-Geräten verglichen werden…

    Sebastian vom 31. Januar 2013 , 12:40 Uhr

    Wenn man n Gewissen Punkt in seinem Leben erreicht hat möchte man halt einen Av-Receiver mit Metalfüßen! Aber jetzt mal ehrlich, das was er angesprochen hat ist die Qualität der Elektrischen Komponenten. Billige Receiver haben Beispielsweise immer billige Elkos verbaut. Das zeigt sich nach 3-4 Jahren Betriebszeit wenn die billigen nicht mehr ordentlich “dicht” sind und lecken (da läuft nichts aus, sondern Strom springt über). Da geht dann nicht plötzlich dein Receiver nicht mehr sondern es verändert sich ganz langsam das Klangbild. Wenn die Elkos unterschiedlich schnell altern dann verschiebt sich das ganze Klangbild, einige Frequenzen werden dann immer leiser, andere sind noch voll da. Das geht so schleichend das du es gar nicht sofort merkst, aber es passiert.

    Das gleiche beim Netztei, billige Netzteile schirmen nicht ordentlich ab. Soll heißen das die Frequenz von unserm schönen Wechselstrom beim Gleichstrom im Gerät “mitschwingt” Es ist also kein perfekter Gleichstrom sondern er schwankt nach. Da kannst du ewig an deinem Gerät einstellen, dadurch das der Gleichstrom nicht perfekt ist hast du keinen guten Ton. Ein Netzteil das ordentlich geschirmt ist kostet nunmal Geld, sowas kannst du nicht in einen 200€ Receiver einbauen.

  9. Schlechte Elkos sind übrigends Hauptgrund für das sterben von Unterhaltungselektronik. Der Grund warum so gut wie nichts mehr aus den 70er-90er richtig funktioniert sind zu 98% defekte Elkos.

  10. Ich möchte – zugegeben etwas polemisch – ergänzen, dass das “Problem” mit dem Klang natürlich nicht zwingend dein preiswerter Receiver sein muss, aber es fängt vermutlich da an.
    Ich finde diese Diskussionen immer leicht belustigend, denn man kann Klang nicht auf eine Komponente herunterbrechen.
    Aber es setzt sich meisten fort, denn an den preisgünstigen Receiver werden dann vermutlich auch demenstprechende Klangkörper mit adäquaten Verbindungen angeschlossen.

    Ansprüche gehen halt auseinander.
    Und da gibt es allerhand.
    Das was ein Fan Elektronischer Musik als “guten Klang” versteht beißt sich ggf. mit dem Fan der Rockigeren Klänge.
    Und jemand der gern klassische Musik hört (die man zwingender Weise laut hören MUSS, hat nochmal einen ganz anderen Anspruch (vorallem an die Hochtöner:D

    Abschließend: Mal (etwas) losgelöst vom Preis:
    Die Komponenten, also das verbaute Material ist beim Thema Klang essentiell.
    Und – wie so oft – kostet gutes Material meist mehr.
    Nichtsdestotrotz gibt es auch eine Menge teures Material im Bereich “Klang” (hier bewusst in Ausrufungszeichen), das garantiert nicht den Gegenwert an Material bietet.
    Aber auch umgekehrt. Man hat schon durchaus wertige Dinge für sehr günstiges Geld verkaufen müssen, weil es aus Image- oder anderen Gründen nicht am Markt zu verkaufen war.

  11. Kurz zu Elkos:
    Elektrolytkondensatoren sind richtigerweise defektanfällig umso preiswerter sie sind.
    Allerdings gibt es auch wenig, was sich so einfach ersetzen/tauschen lässt.
    Also wenn es nur an den Elkos liegen würde, wäre das Problem ein geringes:D

  12. Kurz zu Elkos:
    Elektrolytkondensatoren sind richtigerweise defektanfällig umso preiswerter sie sind.
    Allerdings gibt es auch wenig, was sich so einfach ersetzen/tauschen lässt.
    Also wenn es nur an den Elkos liegen würde, wäre das Problem ein geringes:D

    Klangmann vom 31. Januar 2013 , 13:51 Uhr

    Es haben aber nur wenige Leute die möglichkeit herauszufinden welche Elko denn defekt ist, wenn man es eine Werkstatt machen lässt müssen die jeden testen. Das dauert lange -> hohe Arbeitskosten

  13. Nichtsdestotrotz gibt es auch eine Menge teures Material im Bereich “Klang” (hier bewusst in Ausrufungszeichen), das garantiert nicht den Gegenwert an Material bietet.

    Klangmann vom 31. Januar 2013 , 13:48 Uhr

    Oehlbach anyone? ;)

  14. Ach und man muss erstmal auf den Gedanken kommen das der schlechte Ton an defekten Elkos liegt. Audiogeräte sind nunmal Aufgrund der Technik (analoges Audiosignal) besonders anfällig für das Elko Problem.

  15. Viele defekte Elkos erkennt man ja schon äußerlich:D
    und ansonsten misst man die aus.
    Es gibt selbst zu günstigeren Varianten Schaltpläne.

    Sind aber nur ein Faktor. So übertrieben sollte man das nicht darstellen.
    Es gibt durchaus eine Menge gute Geräte, die auch nach vielen Jahren noch hervorragend arbeiten.
    Da macht man dann mal eine Wartung, ohne was neu löten zu müssen, und gut.

  16. Das ist es ja, gute Geräte. Geräte die ein schlecht geschirmtes Netzteil haben (siehe oben) haben keinen stabilen Gleichstrom. Das leichte schwanken des gleichstroms führt zu einer viel schnelleren Alterung von Elkos. Das Problem potenziert sich also durch mehrere “billige” Komponenten. Das ist der Grund warum man vielleicht bei sowas auch nicht das billigste kaufen sollte, wenn man denn plant nicht alle 3 Jahre einen neues günstiges Gerät zu kaufen.

  17. Elkos reagieren Bauartbedingt extrem auf unreinen Gleichstrom, das sage ich nicht für dich Klangman, du kennst dich ja offensichtlich in dem Thema gut aus. Sondern für externe Leser die mal ein Receiver kaufen wollen.

  18. Btw: Wenn Du das mit deinen Elkos und einem wirklich teuren Receiver machen willst, dann brauchst Du im Prinzip nicht mal messen.
    Denn dann tauschst Du sowieso ALLE, es sei denn man möchte mal am Klangbild experimentieren.

    Sehr vereinfacht gesagt sind Elkos Widerstände, und zudem unterliegen die Verschleiß.
    D.h. tauschst du nur einen, hast Du u.U. das gleiche Spiel. Nämlich unterschiedliche Schwingungen.

  19. Damit ist dann wohl alles zu dem Thema gesagt, Augen auf beim Eierkauf. Nicht alle Qualität die ein Gerät bietet heißt irgendwas mit Dolby davor, auch auf die inneren Werte achten.

  20. High end

    Wenn ich diesen Mumpf immer lese. High End gibt es im 7,2 Segment eigentlich nicht. Das fängt bei Stereoverstärkern und / oder Vor endstufen bei ca 3000 Euro an ( Und jetzt mal rechen 3000 : 2 mal 7. Und wenn man diesen Begriff schon bei AV-Receiver anwenden will, sprechen wir ebenfalls mindestens ab 3000 Euro aufwärts. Also lieber Schnäppchenfuchs, bitte nicht jedes Mittelklasseprodukt zu HigH End umdekorieren.

  21. Hallo, von mir auch nochmals die Frage, wenn man einen sehr guten alltagstauglichen AV Receiver sucht (Fernsehen ab und an ein Video) – ist der Denon 3313 dann die Beste Wahl (Preis-Leistung)?

  22. Elkos reagieren Bauartbedingt extrem auf unreinen Gleichstrom, das sage ich nicht für dich Klangman, du kennst dich ja offensichtlich in dem Thema gut aus. Sondern für externe Leser die mal ein Receiver kaufen wollen.

    vom 31. Januar 2013 , 14:16 Uhr

    Was soll den bitte unreiner Gleichstrom sein?

  23. Also wenn ich hier lese teuere elektronische Bauteile dann muss ich ein bissel schmunzeln. Defakto sind die Fertigungstechniken beinahe identisch… und solche sachen wie güntsiges Netzteil -> schlecht abgeschirmt, teuers Netzteil besser abgeschimiert, ist doch total humbug. Was in aller welt mach das besser abgeschrimte Netzteil denn so teurer? Ist ja nicht so das nur mit extrem teurem Material abgeschirmt werden kann. Also alleine von elektrischen Bauteilen egal ob gerät teuer oder güntsig wird es kaum relavante Unterschiede geben. Alleine die Qualitätssicherung, mag den Eindruck besserer kompontent zu vermitteln sowie hausinternen Soundalgorithmen erlauben das Argument des allgemeinen besseren Klang.

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